Eilmeldung – Einigung bei den Sondierungen von Jamaika zum Klima

CO2-Preis in Höhe von 40 €/ Tonne für Alle kommt in dieser Legislaturperiode.

Freiburg, den 13.11.2017
So könnte die Pressemitteilung von Jamaika in Sachen Klima aussehen:

Die Verhandlungsführer einigten sich beim Arbeitsfeld Klimaschutz auf die Einführung eines CO2-Preises in Höhe von 40 € pro Tonne(t) noch in dieser Legislaturperiode.

Es gibt damit keine neue Steuer, sondern die Abgabe wird aufkommensneutral auf alle fossile Energieträger wie Kohle, Öl & Erdgas erhoben und mit den Erlösen wird die EEG-Umlage, die KWKG-Umlage, die Stromsteuer sowie die Steuern auf Erdgas und Heizöl gegenfinanziert. Um etwa 3 € pro Tonne und Jahr muss der CO2-Preis steigen, um die bestehenden Umlagen und Steuern zu finanzieren.

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Mit dem CO2-Preis im Koalitionsvertrag kommt auch der Kohleausstieg

 

Berlin/ Freiburg, 9.11.2017: In die finale Phase der Sondierungsgespräche bringt der CO2 Abgabe Verein gemeinsam mit UnternehmensGrün und 85 weiteren Unternehmen und Verbänden erneut einen konkreten Lösungsvorschlag für die wirksame CO2-Bepreisung mit Rückbau aller anderen Umweltabgaben auf Energie ins Spiel.

Die bisherige Verständigung der möglichen Jamaika-Koalition auf die Einhaltung des Pariser Klimaabkommen ist der völlig unzureichende, kleinstmögliche Nenner.
Der aktuelle Appell von 52 deutschen Unternehmen für mehr Klimaschutz vom 7.11.2017 hat dies deutlich gemacht. Auch er hält für die neue Legislaturperiode „einen verlässlichen und sozialverträglichen Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung für unverzichtbar“ und fordert dazu „einen investitionsrelevanten CO2-Preis“.

Die Sondierungsgespräche für Jamaika müssen darüberhinaus aber Antworten auf die Frage finden: „Wie kommt man zu wirksamen CO2 Preisen?“

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CO2 Preis in den Koalitionsvertrag!

Berlin, 27.10.2017: Etwa 150 Experten und Interessierte von Unternehmen, Verbänden, der Wissenschaft und aus der Politik folgten der Einladung des Vereins CO2 Abgabe, der GLS Bank und UnternehmensGrün und diskutierten, welche Möglichkeiten der CO2-Bepreisung nun notwendig sind, um die natio­nalen Klimaschutzziele zu erreichen.

Mitten in den Jamaika-Sondierungsgesprächen konnte die Forderung nach einer CO2 Abgabe prominent platziert werden – Unterstützung gab es von Vertretern aller Parteien, die derzeit an den Sondierungsgesprächen teilnehmen (CDU, FDP, Grüne).

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Effiziente Klimaschutzpolitik ist keine Frage von Partei­­zugehörigkeit sondern eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit.

Daher sind die Bundestagsabgeordneten
Kerstin Andreae, MdB, Bündnis 90 / Die Grünen
Christoph Hoffmann, MdB (ab 24.10.2017), FDP
Armin Schuster, MdB, CDU

als parteiübergreifendes Trio dem Verein für eine nationale CO2 Abgabe bei­getreten, um sich gemeinsam für eine Öffnungsklausel im anstehenden Koalitionsvertrag zu wirksameren ökonomischen Instrumenten der CO2-Bepreisung einzusetzen, die über den Europäischen Emissionshandel in seiner jetzigen Form hinaus gehen.

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CO2 Abgabe e.V. sieht sich durch G20 bestätigt

Aktionsplan der G20 von Hamburg zu Klima und Energie für Wachstum bestätigt Vorschlag des CO2 Abgabe e.V. zur Einführung nationaler Klimaabgaben.

Mit ihrem Aktionsplan erkennen die G20 Staaten „innerstaatliche wirtschaftspolitische marktbasierte Instrumente“ zur „in Wertsetzung von Emissionsminderung“ an.

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CO2 Abgabe e.V. legt Konzept für eine ökologisch effektive und sozial gerechte Klimaabgabe ohne Mehrkosten vor!

Wie hoch ein nationaler CO2-Preis in Deutschland sein müsste, welche Auswirkungen er hätte und wie er sozial­verträglich ausgestaltet werden kann, auf diese Fragen gibt das vorgelegte Diskussionspapier Antworten.

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Verein für eine Nationale CO2 Abgabe beteiligt sich am MARCH FOR SCIENCE in Freiburg

Die Wissenschaftler sind sich einig, die Politiker müssten es wissen und viele Bürgerinnen und Bürger ahnen es: Treibhausgase brauchen einen Preis, der die ökologische Wahrheit sagt und zwar bald. Und nicht nur der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler fragt sich: Was läuft da schief? Warum fällt es der Politik so schwer, das Wissen in Handeln zu übersetzen?“

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Verein für eine Nationale CO2 Abgabe am 27.3.2017 gegründet

Treibhausgase brauchen einen Preis                                        

Verein für eine Nationale CO2 Abgabe gegründet.

Am 27.3. 2017 haben 20 Unternehmen mit zusammen mehr als 1.600 Mitarbeitern, Vertreter von Umweltorganisationen sowie politisch interessierte Menschen den gemeinnützigen „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ in Freiburg im Breisgau gegründet. Die 120 Gründungsmitglieder fordern die Einführung einer nationalen CO2-Abgabe auf fossile Energieträger, also Kohle, Erdöl und Erdgas. Ohne Mehrkosten für Haushalte und Unternehmen soll die Lenkungsabgabe für einen effizienten Klimaschutz sorgen.

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Zukunft Emissionshandel?

Am Mittwoch dieser Woche hat das Europäische Parlament einer Überarbeitung der Regeln des Europäischen Emissionshandels zugestimmt.

Auch mit diesen Regeländerungen wird der Europäische Emissionshandel auf absehbare Zeit die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen können. Eine Initiative aus Baden-Württemberg fordert deshalb jetzt die Einführung einer nationalen CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe, die aufkommensneutral Bürokratie abbaut, Energiesteuern und Umlagen wie die EEG-Umlage ablöst und als Lenkungsabgabe einen effizienten Klimaschutz ermöglicht. weiterlesen …