Am 14. April nahmen über 430 Teilnehmende – vor allem Fachkräfte aus kommunalen Verwaltungen, Stadtplanung und Gemeinderäten – an unserer gemeinsamen Veranstaltung in Kooperation mit BUND, A4F, DGNB und Bundesarchitektenkammer teil. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken des sogenannten „Bau-Turbos“.
Im Fokus stand zunächst die Vermittlung der rechtlichen und planerischen Grundlagen. Nach einem Input unseres politischen Referenten Philipp George folgte eine ausführliche Q&A-Session, in der konkrete Fragen aus der Praxis aufgegriffen wurden. Die Moderation übernahm DGNB-Vorständin Christine Lemaitre.
Deutlich wurde: Der Bau-Turbo birgt erhebliche Risiken – insbesondere durch erleichtertes Bauen im Außenbereich, was Flächenverbrauch und Zersiedlung weiter vorantreiben könnte.
Gleichzeitig eröffnet er Chancen im Innenbereich, da Verfahren beschleunigt und etwa Änderungen von Bebauungsplänen übersprungen werden können.
Die Veranstaltung machte damit die Spannungsfelder deutlich, in denen sich aktuelle wohnungs- und klimapolitische Entscheidungen bewegen.
