VENRO und die Klima-Allianz haben ein Forderungspapier mit dem Titel „Klimabedingte Flucht, Migration und Vertreibung – Empfehlungen an die Bundesregierung“ veröffentlicht. Das Papier enthält Vorschläge für die internationale Zusammenarbeit und die Klimadiplomatie.
Die Bertelsmann Stiftung hat ein Impulspapier zur zukünftigen Industriepolitik veröffentlicht. Unter anderen sollen „Korridore“ die „Technologieoffenheit“ ersetzen.
Die Ostsee-Anrainerstaaten – zu denen Deutschland zählt – haben eine Absichtserklärung für den Baltic Energy Market Interconnection Plan (BEMIP) unterzeichnet. Das Potential in der Stromerzeugung liege bei 93 GW im Vergleich zu 5 GW heute. Anvisiert sind 45 GW bis 2045.
Die Bundesnetzagentur hat ein Diskussionspapier veröffentlicht, in dem eigene Vorschläge für eine gerechtere Verteilung der Netzentgelte zur Debatte gestellt werden. Bis Ende Juni können Stellungnahmen abgegeben werden.
14 Verbände (inklusive der BEE) haben ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie eine bessere Berücksichtigung von Elektrolyse in Offshore-Wind-Ausschreibungen fordern. In Koalitionsvertrag steht eine Kombination aus H2-Pipelines und Stromkabeln. Die Verbände möchten diese Pläne nun umgesetzt sehen.
Mehrere Umweltvereine haben einen offenen Brief an den Kanzler Merz geschrieben, in dem sie sich gegen eine Inbetriebnahme von Nord Stream 2 und insgesamt gegen eine erneute Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas aussprechen. Mit unterschrieben hat die ukrainische Razom We Stand.
PIK hat Vorschläge für einen „Ausweg aus dem Glaubenskrieg“ bei Heizungen veröffentlicht. Im Prinzip geht es darum, ein flächendeckendes Verbot zu vermeiden, weil dieses bestimmte Menschen, die weniger Alternativen haben, härter trifft und Protest hervorrufen kann. Da kein solches Verbot vorliegt und die neue Regierung keines in Erwägung zieht, erscheint diese Analyse rein rhetorisch. Stattdessen rufen die Autoren nach einer Info-Kampagne: nicht nur die Verbreitung von Informationen für Verbraucher*innen, sondern die Sammlung neuer Daten z.B. während Energieberatungen. Dann könnten „gezielte Verbote“ neben dem ETS2 eingesetzt werden. In Modellversuchen könnte der politische Lernprozess beschleunigt werden. Die Vorschläge werden durch eine neue (separate) Ariadne-Untersuchung unterstützt, die Fehlinformationen als ein Hauptproblem bei der Gebäudewärme identifiziert hat. |