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Rundbrief März 2026


Liebe Mitglieder, Unterstützende und Interessierte,
die Zeit des Übergangs ist vorbei. Die Versammlung der Mitglieder hat am 25.3.2026 in Freiburg einen neuen dreiköpfigen Vorstand gewählt: Kurt Gramlich, Martin Ufheil und
Jörg Unger. In den neuformierten Beirat wurden Greta Waltenberg und Matthias Seelmann Eggebert gewählt. Die in der Mitgliederversammlung verabschiedete neue Satzung regelt die Zuständigkeiten innerhalb des Vereins klarer als die bisherige. Damit sind die wesentlichen Vereinsgremien besetzt und können die weitere Gestaltung der Vereinsaktivitäten in einem soliden organisatorischen Rahmen beherzt angehen.
Darauf freue ich mich.
Unser gemeinsames Engagement ist wichtiger denn je! Vorstand und Beirat können nur den Rahmen setzen. Unsere Mitarbeitenden, Mitglieder, Unterstützende und Interessierte machen den Unterschied. Deshalb bitte ich Sie und Euch alle um aktive Beteiligung!

Herzliche Grüße
Ihr Kurt Gramlich
Vorstandsvorsitzender, Klimaschutz im Bundestag e.V.

 
Neuigkeiten aus Deutschland

2035 Düsseldorfs Ziel für klimaneutrale Stadt

Die Landeshauptstadt Düsseldorf wurde von der Agentur für Erneuerbare Energien zur „Energie-Kommune des Monats für März 2026“ ausgezeichnet. Die Stadt verfolgt das Ziel, bis 2035 klimaneutral zu werden, und setzt dabei auf ambitionierte Projekte wie kommunale Wärmeplanung, Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort und Energieeffizienzmaßnahmen. Mit diesen Maßnahmen will Düsseldorf seinen CO2-Ausstoß deutlich senken und zugleich neue Impulse für städtische Klimaschutzstrategien setzen. Die Auszeichnung würdigt die kommunalen Anstrengungen für eine nachhaltige Energiezukunft.

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Stadtgrün: mehr Klimaschutz als gedacht

Zwei Studien zeigen: Stadtgrün kann deutlich mehr CO₂ binden als bislang angenommen. Besonders Bäume und Gehölze wirken als effektive Kohlenstoffsenken, während intensiv gemähte Rasenflächen teils sogar Emissionen verursachen. In München nehmen Grünanlagen im Jahresmittel rund 2 % der städtischen Emissionen auf – an einzelnen Sommertagen sogar mehr als der Verkehr ausstößt. Auch Wildblumenwiesen schneiden deutlich besser ab als Rasen. Neben dem Klimaschutz verbessern Grünflächen zudem Kühlung, Biodiversität und Lebensqualität. Die Studien unterstreichen: Gezielte Stadtplanung und Entsiegelung können das Potenzial urbaner CO₂-Speicherung besser nutzen.

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KOWOHÄUSER: Gemeinschaftlich und ökologisch wohnen

Die Universität Kassel entwickelt im Projekt „KOWOHÄUSER“ neue Wohn‑, Finanzierungs‑ und Betriebsmodelle, um kollektives, sozial‑ökologisches Wohnen in Einfamilienhaussiedlungen zu fördern. Viele traditionelle Einfamilienhausgebiete sind flächenintensiv und wenig altersgerecht. Das Projekt erarbeitet daher übertragbare Modelle für gemeinschaftliche Nutzung und Eigentumsformen sowie Handlungsempfehlungen für Kommunen und Planer. Eine Pilotanwendung läuft aktuell in Göttingen. Ziel ist eine nachhaltige Transformation bestehender Strukturen statt neuer Flächenversiegelung – ein Beitrag zu klimagerechter und sozial verträglicher Raumordnung.

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200 Wohnungen in ehemaligem Büro

In Dortmund soll ein leerstehender Bürokomplex aus den 1970er-Jahren in rund 200 Wohnungen umgewandelt werden. Möglich macht das erstmals der sogenannte „Bauturbo“, der Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt und Abweichungen vom Bebauungsplan erlaubt. Neben Wohnraum sind auch Arztpraxen, ein Fitnesscenter und ein Quartiersladen geplant. Das Projekt zeigt, wie bestehende Gebäude schnell und ressourcenschonend in dringend benötigten Wohnraum umgewandelt werden können. Dabei bleibt die sogenannte „graue Energie“ erhalten, also die bereits für Bau und Materialien aufgewendete Energie. Ein Neubau ist dafür nicht nötig.

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Wärme- und Wohnwende gemeinsam denken

Ein Forschungsprojekt der Hochschule Biberach zeigt, wie sich Energie- und Wohnwende sinnvoll verbinden lassen. Im Fokus stehen bestehende Wohngebiete, in denen viele Häuser energetisch sanierungsbedürftig sind und zugleich oft nicht vollständig genutzt werden.

Untersucht wird, wie fossile Heizsysteme durch klimafreundliche Lösungen wie Wärmepumpen ersetzt und Wohnflächen effizienter genutzt werden können. Auch Fragen der Energieinfrastruktur, etwa die Belastung der Stromnetze, spielen eine wichtige Rolle.

Ziel ist es, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte zusammenbringen. Das Projekt macht deutlich, dass die Transformation im Gebäudebereich nur gelingt, wenn Energie- und Wohnfragen gemeinsam gedacht werden.

Ergänzend dazu zeigt ein neuer Gebäude-Klimarechner, wie sich die Klimawirkungen von Bau, Sanierung und Nutzung transparent vergleichen lassen. Besonders deutlich wird dabei die Bedeutung der  grauen Energie – und warum Umbau oft klimafreundlicher ist als Neubau. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. 

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Sichherheit - nachhaltig integriert

Der WBGU betont, dass Klima- und Umweltpolitik Teil der Sicherheitspolitik sind und Wehrhaftigkeit ohne gesellschaftliche Resilienz nicht möglich ist. In der laufenden sicherheitspolitischen Debatte auf Bundes-, EU- und internationaler Ebene plädiert er für eine integrierte Sicherheitspolitik, die über klassische militärische Aspekte hinausgeht. Sie umfasst den Schutz der Lebensgrundlagen, Förderung gesellschaftlichen Zusammenhalts, Sicherung von Informationsintegrität, souveränen Umgang mit Rohstoffen und Technologien sowie Stärkung internationaler Kooperation. Ziel ist eine multidimensionale, zukunftsorientierte Sicherheitsarchitektur, die Krisen vorbeugt, demokratische Handlungsfähigkeit sichert und langfristig kooperative, resiliente und nachhaltige Sicherheit gewährleistet.

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Energiewende

Neuer Effizienz Rekord bei Solarmodulen

Forschende des Frauenhofer-Instituts haben ein hocheffizientes Solar-Modul entwickelt, das in der Praxis noch höhere Wirkungsgrade erreicht als bisherige Bestleistungen. Der Prototyp erzielt über 30 % Effizienz unter realen Bedingungen – ein großer Schritt für die kostengünstige Stromproduktion aus Photovoltaik. Verbesserte Licht- und Wärmemanagement-Techniken sowie optimierte Zellarchitekturen tragen zu dem neuen Rekord bei. Solche technologischen Fortschritte können dazu beitragen, Photovoltaik schneller und effektiver in den Energie-Mix zu integrieren und die Energiewende zu beschleunigen.

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Studie: Erdgasstrom deutlich teurer als angenommen

Eine neue Kurzstudie des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Green Planet Energy zeigt, dass Strom aus neuen Gaskraftwerken deutlich höhere Kosten verursacht als häufig angenommen. Während die direkten Stromgestehungskosten bei rund 23 bis 28 Cent pro Kilowattstunde liegen, stiegen die gesamtgesellschaftlichen Kosten unter Einbeziehung von Klimaschäden auf bis zu 67 Cent pro Kilowattstunde.

Zusätzliche Kosten entstehen durch nicht eingepreiste Klimaschäden, staatliche Subventionen sowie langfristige Abhängigkeiten von fossilen Importen. Gleichzeitig bleibt Erdgas ein erhebliches Risiko für die Energiepreise: Geopolitische Krisen können die Kosten kurzfristig stark ansteigen lassen.

Vor dem Hintergrund der geplanten neuen Gaskraftwerke im Rahmen der Kraftwerksstrategie warnt die Studie vor hohen volkwirtschaftlichen Belastungen. Klimafreundliche Alternativen wie Speicher, flexible Nachfragen oder grüner Wasserstoff könnten Versorgungssicherheiten hingegen zu vergleichbaren Kosten gewährleisten.

Hier gehts zur Studie als PDF
Und hier ein Artikel der FR zu dem Thema

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Großspeicher als Rückgrat der Energiewende

Im Ruhrgebiet entstehen derzeit mehrere großskalige Batteriespeicher, die künftig das Stromnetz stabilisieren sollen. Sie speichern überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien und geben ihn bei Bedarf wieder ab – ein zentraler Baustein für eine sichere Energieversorgung. Die Projekte entstehen häufig auf ehemaligen Kohle-Standorten und stehen damit symbolisch für den Strukturwandel der Region. Gleichzeitig sorgen Unsicherheiten bei Genehmigungen und Regulierung für Verzögerungen. Der Ausbau von Speichern gilt als entscheidend, um die schwankende Einspeisung von Wind- und Solarenergie auszugleichen

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Iran‑Krieg: Vom Dünger bis zur Energiewende

Der Iran-Krieg zeigt: Unsere Ernährung hängt direkt von fossilen Energien ab. Stickstoffdünger, hergestellt aus Erdgas im Haber-Bosch-Verfahren, steckt nicht nur in Heizungen, sondern auch im Brot. Mit blockierten Lieferwegen durch die Straße von Hormuz drohen in Äthiopien, Myanmar und weltweit Ernteausfälle und Hunger. Selbst Deutschland ist verwundbar: Harnstoffpreise und Ammoniakbedarf treiben die Kosten für Landwirte in die Höhe.

Zugleich berichtet die Tagesschau, dass steigende Öl- und Gaspreise den Umstieg auf erneuerbare Energien wie Solar, Wind und Wärmepumpen beschleunigen. Entscheidend bleiben aber verlässliche politische Rahmenbedingungen und gezielte Investitionen, um eine krisensichere, nachhaltige Energieversorgung aufzubauen.

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Aus aller Welt

Druckluftspeicheranlage in China nimmt Betrieb vollständig auf

China hat die weltweit größte Druckluftspeicheranlage in Betrieb genommen und setzt damit neue Maßstäbe für die Energiespeicherung. Die Anlage in der Provinz Jiangsu verfügt über eine Leistung von 600 Megawatt und eine Speicherkapazität von 2,4 Gigawattstunden. Sie kann 600.000 Haushalte mit Strom versorgen und erreich einen Wirkungsgrad von etwa 70 %.

Druckluftspeicher nutzen überschüssigen Strom (etwa aus Wind- und Solaranlagen) um Luft unter hohem Druck in unterirdischen Kavernen zu speichern. Bei Bedarf wird die Energie wieder freigesetzt und in Strom umgewandelt. Die Anlage kommt dabei ohne fossile Brennstoffe aus und kann so jährlich erhebliche CO2-Emissionen einsparen.

Großspeicher wie dieser gelten als wichtiger Baustein für Energiesysteme mit hohen Anteilen erneuerbarer Energie, da sie Schwankungen im Stromangebot ausgleichen und Versorgungssicherheit gewährleisten können.

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Zahlreiche US-Städte messen Rekordtemperaturen

In den USA verdeutlichen extreme Wetterereignisse die zunehmenden Risiken der Klimakrise. Während eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle den Westen des Landes trifft, kam es auf Hawaii nach starken Regenfällen zu einer akuten Gefahr durch einen möglichen Dammbruch. Menschen mussten evakuiert werden. Die Ereignisse zeigen, wie unterschiedliche Extremwetterlagen gleichzeitig auftreten können – und wie verletzlich Infrastrukturen gegenüber den Folgen des Klimawandels sind.

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In eigener Sache
Mitgliederversammlung

Am 25. März 2026 fand die ordentliche Mitgliederversammlung von Klimaschutz im Bundestag e.V. in Freiburg und online statt. Rund 30 Mitglieder nahmen teil.
Im Zentrum der Versammlung stand die inhaltliche und strategische Weiterentwicklung des Vereins. Intensiv diskutiert wurden insbesondere die Zukunft der CO₂-Bepreisung im europäischen Kontext sowie die Rolle saisonaler Energiespeicherung für ein klimaneutrales Energiesystem. Ebenso wurde auf die vielfältige Arbeit im Bereich Flächenschutz und Wohnraumsuffizienz verwiesen, die sich am 18.06. mit einem Online-Podium mit zwei CDU-Abgeordneten fortsetzt. Die Ankündigung erfolgt in Kürze.
Ein wichtiger Schritt für die Vereinsentwicklung ist die beschlossene Satzungsänderung: Die Kompetenz des Vorstands wird klar gestärkt, während der Beirat eine beratende Rolle einnimmt.
Bei den anschließenden Wahlen wurde der Vorstand erweitert (Martin Ufheil, Jörg Unger) bzw. im Amt bestätigt (Kurt Gramlich). Zudem wurden Greta Waltenberg und Matthias Seelman-Eggebert in den Beirat gewählt.
Mit der ebenfalls beschlossenen Planung für 2026 setzt der Verein auf eine stärkere politische Vernetzung, neue Projekte und eine aktive Mitgliedergewinnung, um seine Wirkung weiter auszubauen.

Wohnungsbautag 2026: Umbau statt Neubau

Zum Wohnungsbautag kritisieren wir zusammen mit DNR, Architects for Future, DUH und NABU die aktuelle Gebäudepolitik der Bundesregierung. Neubau im hochpreisigen Segment löst die Wohnungsnot nicht und verschärft Flächenverbrauch sowie Energie- und Ressourcenkosten. Stattdessen fordern wir eine stärkere Ausrichtung auf Bestandsentwicklung, Umbau, Nachverdichtung und Innenentwicklung, verbunden mit klimapolitischen Maßnahmen und sozialer Gerechtigkeit. Nur so lassen sich bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz und Ressourcenschonung gemeinsam sichern. Ohne Kurskorrektur drohen steigende Mieten, Energiepreise und verpasste Klimaziele.

Ergänzend dazu hat Philipp George ein Interview bei Radio Dreyeckland gegeben. Darin wird unter anderem der sogenannte Bauturbo kritisch eingeordnet und ein „Umbau-Gesetzbuch“ gefordert, das Umbau, Klimaschutz und Bezahlbarkeit stärker zusammenführt. Hier können Sie sich das Interview anhören. 

Zur Pressemitteilung 
 
Kolumne des Monats

Steckerspeicher ins EEG

Jörg Lange beleuchtet in dieser Ausgabe als Teil der Arbeitsgemeinschaft Balkonkraftwerke einen zentralen Punkt der geplanten EEG-Novelle 2027. Im Referentenentwurf ist vorgesehen, Steckerspeicher nur dann zu vereinfachen, wenn sie gemeinsam mit einer Photovoltaikanlage betrieben werden.

Damit bleiben jedoch eigenständige Speicherlösungen außen vor. Diese sogenannten AC-Speicher könnten es auch Haushalten ohne eigene Solaranlage ermöglichen, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen. Sie erlauben es, Strom bei niedrigen Preisen zu speichern und bei hoher Nachfrage zu nutzen – ein Vorteil für Verbraucher:innen und Stromnetz zugleich.

Die Arbeitsgemeinschaft fordert daher, Steckerspeicher als eigene Kategorie im EEG aufzunehmen und gleichzustellen. Ziel ist eine breitere Teilhabe an der Energiewende und die Nutzung vorhandener Flexibilitätspotenziale. Sie können hier den Aufruf unterstützen!

Zum Referenzentwurf
 
Aktiv werden

Petitionen:

  • Bezahlbare Wärme statt Gaskostenfalle – 20 Mio. Haushalte drohen hohe Gaspreise. Unterzeichnen
  • Wirtschaftsappell für Energiewende – Unternehmen fordern Investitionssicherheit und beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien. Unterzeichnen 
  • Dezentrale Energiewende in Bürgerhand – Jede:r kann Teil der Energiewende werden. Unterzeichnen 
  • Steckerspeicher für alle Haushalte – Die Bundesregierung will sie einschränken. Jetzt handeln! Unterzeichnen
  • Zukunft statt Abriss - Rettet die BImA-Häuser in Freiburg. Wohnrraum erhalten & Klima schützen. Unterzeichen 

Demo: 18. April

Ein breites Bündnis, darunter Fridays for Future, Campact, Greenpeace und WWF, kritisiert die Energiepolitik der Bundesregierung und ruft zu Protesten auf. Am 18. April sind Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München geplant, am 24. April bundesweite Aktionen vor Wahlkreis- und Parteibüros. Die Aktivist:innen fordern schnelleren Ausbau von Sonne und Wind, Schutz der Energiewende-Industrie und bezahlbares klimafreundliches Heizen. Luisa Neubauer betont: „Mit den Demonstrationen bringen wir die Breite der Bevölkerung gegen den Frontalangriff auf die Energiewende auf die Straße.“

Mehr Informationen
Zahlen des Monats 
528 TWh

Nachdem der Stromverbrauch jahrelang gesunken ist, ist er im Jahr 2024 leicht auf 528 TWh gestiegen. Künftig ist mit einer Zunahme des Stromverbrauchs zu rechnen, da Effekte der sogenannten „Sektorkopplung“ einzuplanen sind.

Bericht
600 MW

Im Ruhrgebiet entstehen Batteriespeicher im Gigawatt-Maßstab – einzelne Projekte erreichen Leistungen von bis zu 600 MW und sollen künftig das Stromnetz stabilisieren sowie erneuerbare Energien besser nutzbar machen.

Bericht
58,6%

Der Anteil an erneuerbareren Energien an der Stromerzeugung liegt bei 58, 6%.Die Erneuerbaren leisten damit im Bereich der Stromversorgung einen großen Anteil zum Erreichen der deutschen Klimaschutzziele. Im Erneuerbare-Energien-Gesetz hat der Gesetzgeber im Jahr 2022 verankert, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 % steigen soll.

Bericht
 
Kommende Termine
14.04.

Grundlagen des Bau-Turbos für Lokal-
politiker:innen

In dieser digitalen Infoveranstaltung wird erklärt, was der Bau-Turbo ist und welche Implikatonen er für die kommunale Ebene mit sich bringt. Die Veranstatlung findet um 17 Uhr online über Zoom statt. Unser politischer Referent Philipp George wird die Veranstaltung gemeinsam mit Christine Lemaitre (DGNB) leiten.

Anmeldung
23.04.

Warum Klimagerech-tigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist

10 Jahre nach dem Übereinkommen von Paris diskutieren Expert:innen, warum die Klimaziele bislang verfehlt werden und welche Rolle internationale Klimaverhandlungen künftig spielen. Die Veranstaltung startet um 16:15 Uhr und findet sowohl in Präsenz als auch als Livestream statt. 

Infos
24. & 25.04

Passivhaus-tagung in Essen 

Die nächs­te In­ter­na­tio­na­le Pas­siv­haus­ta­gung fin­det am 24. und 25. April 2026 ­ im Haus der Technik in Es­sen statt! Un­ter dem Mot­to "Mit Ener­gie­ef­fi­zi­enz in die Trans­for­ma­ti­on!" ver­sam­melt die Ta­gung wie­der hun­der­te mo­ti­vier­te Bau­fach­leu­te aus der gan­zen Welt.

Infos

Kontakt

 Web  Instagram  Youtube

Klimaschutz im Bundestag (KiB) e.V.

Alfred-Döblin-Platz 1
79100 Freiburg
Tel ++49 (0)761-45893277
Fax ++49 (0)761-59479250
E-Mail: info@klimaschutz-im-bundestag.de
Web: www.klimaschutz-im-bundestag.de


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